Der Extruder...
Besteht aus einem Edelstahl M6er Gewindeverbinder und aus einer Edelstahl Holzschraube. Die Wasserkühlung und der Heizblock sind aus einem Alublock mit entsprechenden Bohrungen gefertigt. Klingt total billig und simpel? Ist es auch, wenn man die Details kennt!
...am Drucker...
Der Extruder ist hier an einem Prusa MK4 montiert und funktioniert mit der original Firmware, der originalen Elektronik und einer leistungsschwachen 40W Heizpatrone.
Die Umrüstung eines RatRig Vcore 4 ist in Arbeit. Mit zwei unabhängigen Druckköpfen können dann zwei unterschiedliche Materialien in einem Durchgang verarbeitet werden.
...kann drucken!
Der Druck von Kunststoffen gelingt wie mit konventionellen Filamentdruckern, aber das ist nur der Anfang:
Es können Materialien gedruckt werden, die bislang nicht verarbeitet werden konnten. Ein Beispiel ist Zucker, der als wasserlösliches Stützmaterial oder als Bindemittel für keramische oder metallische Pulver dient.
...und nicht nur recycelten Kunststoff.
Was nicht käuflich zu erwerben ist, muss man eben selbst herstellen:
Eine modifizierte Getreidemühle zerkleinert Plastikmüll zu neuem Rohstoff für den 3D-Druck. Kreislaufwirtschaft sogar im Bastelkeller.
Grundlagenforschung zur neuen Technologie.
Die Abläufe in einem Extruder verstehen und die Eigenschaften der Rohmaterialien zu kennen, ist notwendig, um den 3D-Druck verbessern zu können.
Forschung und Entwicklung sind elementarer Bestandteil des Projekts.