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Mondfinsternis 2015

Das Video zum Kapitel


Das Raspberry Kameramodul an einem Telezoom

Eigenbau-Teleskop
Abbildung 1:
Die Mondfinsternis am 28. September 2015 kam überraschend früh - zumindest für mich. Auf die Schnelle habe ich die Kamera eines Raspberry Pi an ein 100-300mm Teleobjektiv angeschlosssen, um das astronomische Ereignis aufnehmen zu können.
Raspberry camera adapter
Abbildung 2:
Dazu habe den Plastikdeckel eines Objektivs auf der Rückseite plan geschliffen und mit einer mittigen 8mm-Bohrung versehen.
Entfernen der Linse am Kameramodul
Abbildung 3:
Die Linse an dem Kameramodul muss entfernt werden. Die Kamera dazu auf eine ebene Unterlage legen - ich verwende ein Stück Depron als Zwischenlage - und mit einer Zange festhalten. Mit einer Stange kalten Heissklebers wird auf die Linse gepresst und diese so herausgedreht - ein Bleistift mit Radiergummi geht auch. Die Verschraubung der Linse kann so gelöst werden.
Verkleben der Kameraplatine
Abbildung 4:
Das Kameramodul kann nun mit etwas Heisskleber an den Ecken mit dem Plastikdeckel verklebt werden.
Distanzring
Abbildung 5:
Der lichtempfindliche Chip des Kameramoduls muss in einem bestimmten Abstand zum Objektiv angebracht werden. Mit Distanzringen habe ich ein wenig herumprobiert, wobei sich derjenige mit einer Dicke von 20mm als brauchbar erwiesen hat. Diese Lösung ist nicht optimal, aber am Nachmittag der bevorstehenden Mondfinsternis konnte ich nichts besseres zusammenbasteln.
Billiges Stativ
Abbildung 6:
Ebenfalls wenig geeignet für astronomische Beobachtungen ist das preisgünstige Stativ meiner Ausrüstung. Damit ist eine Nachführung während der Aufnahme unmöglich!
Manuelle Blendensteuerung
Abbildung 7:
Der Raspberry Pi kann die Blende des Objektivs nicht ansteuern. Um eine Blende von weniger als 4, also "Offenblende" zu erreichen, kann das Objektiv bei gedrücktem "Blendenauslöser" von der Spiegelreflex-Kamera getrennt werden.
Cropfaktor
Abbildung 8:
Die Chipfläche der Raspberry-Kamera ist wesentlich kleiner als die der Spiegelreflexkamera, welche normalerweise mit dem Objektiv verbunden ist. Für die Brennweite ergibt sich ein Vergrößerungsfaktor von etwa 9, womit effektiv bis zu 2700mm erreicht werden.
Passenger Jet in front of Moon
Abbildung 9:
Der Mond ist vollflächig bei einer Zoomweite von etwa 130mm am Objektiv, was rechnerisch 1200mm entspricht. Den Mond ins Zentrum der Aufnahme zu bringen war ganz schön knifflig. Die Bildschärfe ist in Anbetracht der Pi mal Daumen Optik überraschend gut, absolut gesehen jedoch alles andere als überragend.


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